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09.06.2021 00:00

Die Pressemeldung ist tot – Es lebe die Pressemeldung

Wann bringt Pressearbeit mehr Reichweite und was ist zu beachten?

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Immer wieder lesen und hören wir, die Pressemitteilung sei überholt und nicht mehr zeitgemäß. Wie sind die Meinungen einzuordnen, was ist dran? Sind Presseinformationen in der Zeit von Social Media und schnellen Online-Medien wirklich out?

Lass uns erst einmal anschauen, was genau eine Pressemeldung ist. Wikipedia definiert sie so: „Eine Pressemitteilung (PM), auch Presseerklärung, Pressemeldung, Presseaussendung (PA), Pressetext oder Presseinformation (PI) informiert Journalisten über Aussagen, Dementis, Ereignisse, Produkte und Veranstaltungen. Pressemitteilungen werden von Institutionen, Unternehmen, Organisationen, Vereinen, Behörden oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder öffentlichen Interesses an die Presse weitergeleitet ... Dabei sind Pressetexte für Journalisten zunächst einmal lediglich Anregungen, sich eines Themas redaktionell anzunehmen.“

Totgesagte leben länger

In meiner täglichen PR-Tätigkeit für Industrieunternehmen sind Pressemitteilungen fester Bestandteil der öffentlichen Kommunikation mit den Medien. Wesentlich dabei ist, dass wir ein paar grundlegende Regeln einhalten. Dazu gehören unter anderem: ein echter und interessanter Anlass, ein sachlicher Pressetext ohne Werbeschnörkel und die Verbreitung an die passenden Medien. Sind die Voraussetzungen erfüllt, nehmen die Redakteur:innen die Meldungen gerne an und veröffentlichen sie anschließend in ihren Medien.

Medienkommunikation für Expert:innen und Autor:innen

Die Presse ist doch sowieso nur an (großen) Unternehmen interessiert, denkst du jetzt wahrscheinlich. Klar, größere Industrieunternehmen haben laufend neue Produkte und Services, die sie ankündigen. Kannst du das auf dich als Expert:in oder Buchautor:in übertragen? Davon bin ich überzeugt. Gerade ein Buch ist ein anerkannter Anlass, in Kontakt zur Presse zu treten. Das Erscheinen deines Buches ist absolut eine News, die in eine Pressemitteilung passt. Schickst du diese dann noch an die richtigen Medienvertreter:innen, kannst du dich über informative und unterhaltsame Berichte und Rezensionen freuen. Weitere Anlässe etwa sind (Online-)Lesungen und Veranstaltungen, zu denen du die Presse selbstverständlich auch einlädst. Aber auch ohne eigenes Buch hat jede Expert:in eine spannende Geschichte zu erzählen. Dann allerdings ist die Pressemeldung nicht das Kommunikationsmittel der Wahl. Der Weg führt jetzt über den individuellen, persönlichen Kontakt zur Redaktion. Hab keine Scheu und sprich die Menschen in den Medien an. Sind sie interessiert, gestaltet ihr gemeinsam das Interview oder die Story zu dir und deinem Thema.

Die Medien sind wunderbare Multiplikatoren, die dich unterstützen, damit dein Thema in die Welt kommt. Vorausgesetzt natürlich, es interessiert ihr Publikum. Obendrein ist die Zusammenarbeit mit Journalist:innen bereichernd und macht Freude. Wie bei allem Netzwerken im Business gilt auch hier, dass wir echte Beziehungen aufbauen und pflegen. Dabei dürfen wir uns in Geduld und Ausdauer üben. Alles dauert seine Zeit. Dafür ist es umso nachhaltiger. Selbst wenn Menschen scheinbar über Nacht berühmt werden, liegen meist viele Jahre stetiger Arbeit hinter ihnen.

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg mit deiner Sichtbarkeit im Business!



Passende Kurse und Workshops:

#BuchPR - mehr Reichweite mit Pressearbeit